Transformationsberatung

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Man is confronted with the alternative: the destruction of man or the transformation of man.

Karl Jaspers

Was müssen Sie wissen?

Wir leben in einer Zeit des Umbruchs. Wertewandel, Paradigmenwechsel, Unsicherheit auf allen Ebenen. Gelernte Prozesse und Rahmenbedingungen ändern sich – auch für Unternehmen und Organisationen. Transformation ist das Schlüsselwort – die (Neu)-Ausrichtung der gesamten Unternehmung auf Nachhaltigkeit.

Entscheidend für Unternehmenserfolge ist daher künftig nicht länger die Wirkung von einzelnen, isolierten nachhaltigen Handlungen. Das Management muss der gesamten Öffentlichkeit, d.h. sowohl internen als auch externen Interessensgruppen glaubwürdig und transparent darlegen können, dass die Unternehmung Verantwortung für ihre Auswirkungen übernimmt und entsprechende Entwicklungen antizipiert.

Genau dabei helfen wir – durch Workshops und Prozesse. Unser Ziel ist, Ihr Unternehmen fit für die anstehenden Änderungen zu machen und eine nachhaltige Ausrichtung voranzutreiben.

Wir leben in einer Zeit des Umbruchs. Wir sind mit einer „Triple-Krise“ konfrontiert: Artensterben, Klimawandel, Pandemien – drei großteils menschengemachte Entwicklungen, die einander verstärken und weitreichende Folgen haben, sowohl ökologischer, sozialer als auch ökonomischer Natur.1 Der seit längerem erkennbaren Wertewandel in der Gesellschaft wird jetzt akut und beschleunigt den ökonomischen Paradigmenwechsel. Die Folge: Unsicherheit auf allen Ebenen und in allen Segmenten – auch und vor allem in der Wirtschaft.

Verstärkt und beschleunigt werden diese weltweiten Entwicklungen durch tiefgreifende Änderungen auf EU-Ebene, allen voran der Green Deal der EU. Er hat das erklärte Ziel, die europäische Wirtschaft zu transformieren, um bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen. Diese ehrgeizige Initiative erstreckt sich auf nahezu alle Wirtschaftssektoren. Die Maßnahmen zur Erreichung der Ziele reichen von Regulierung und Normung über Investitionen oder den Dialog mit den Sozialpartnern bis hin zu internationaler Zusammenarbeit. Ein treibender Faktor sollen Innovationen sein, nicht Verzicht und Verbote.

Das bedeutet: Mittel- bis langfristig dürfte nahezu jedes Unternehmen auf unterschiedlichsten Ebenen von den Auswirkungen des Green Deal betroffen sein, ob in Form von Effizienzanforderungen bei Anschaffungen oder Baumaßnahmen, durch Nachhaltigkeitsanforderungen an Produkte oder Verpackungen, durch veränderte Kostenstrukturen bei Energie und Rohstoffen oder durch veränderte Anforderungen bei der Entwicklung von Produkten und Anlagen.

Für Unternehmen bedeuten diese Herausforderungen, dass sich viele gelernte Prozesse und Rahmenbedingungen grundlegend ändern werden. Transformation ist das Schlüsselwort, mit dem alle konfrontiert sind. Damit ist nicht primär technologische Transformation in Richtung Digitalisierung gemeint, sondern die (Neu)-Ausrichtung der gesamten Unternehmung auf Nachhaltigkeit.2

Diese Notwendigkeit wird von Unternehmen auch erkannt, wenn auch zumeist noch nicht mit Taten hinterlegt. Ein zentraler Aspekt, damit diese Transformation gelingen kann, ist die entsprechende Grundhaltung der Unternehmensleitung. Sie entscheidet darüber, ob nachhaltiges und umweltfreundliches Handeln ins Unternehmen integriert wird oder als Parallelprogramm zum Business existiert, d.h. ob es sich um eine Fortsetzung des heute omnipräsenten „2-Welten-Denkens“ handelt – hier Gewinnstreben, dort Ethik/Verantwortung/Nachhaltigkeit. Ohne die Zusammenführung dieser beiden Welten, d.h. das Zusammen-Denken und in letzter Konsequenz Fusionieren, kann diese Transformation nicht gelingen.

Das bedeutet, es braucht in Zukunft eine intrinsisch motivierte, integrierte nachhaltige Unternehmensentwicklung. Dieses Konzept der intrinsisch motivierten, integrierten Nachhaltigkeit fordert UnternehmerInnen dazu auf, Nachhaltigkeit als Grundphilosophie und Leitgedanken von der Managementebene aus vorzuleben. D.h. der Grundgedanke ist, dass alle Unternehmensentscheidungen einen Bezug zur Nachhaltigkeit der Unternehmung selbst und zu der des sozioökonomischen Gesamtsystems haben.

Diese Zukunftsfitness ist nicht mit der Umstellung von Prozessen oder der Gründung einer neuen Abteilung erreicht. Es braucht einen Prozess, der auf der Haltungsebene beginnt, Vision, Ziele und Werte hinterfragt und vor allem integrativ ist, d.h. der interne wie auch externe Stakeholder einbezieht.


1 Settele (2020): Die Triple-Krise. Artensterben, Klimawandel, Pandemien.

2 Nachhaltigkeit im Sinne der Brundtland-Definition. Brundtland Bericht, 1987. Unsere gemeinsame Zukunft. Der Brundtland-Bericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung.

Was können Sie sich erwarten?

  • Einen siebenstufigen Prozess, den wir mit Ihnen erarbeiten
  • Doppeltes Know-how, d.h. jahrzehntelange Erfahrung in Nachhaltigkeit und klassischer Unternehmensberatung
  • Offenheit und Kompetenz zugleich
  • Keine Ja-SagerInnen, sondern erfahrene ExpertInnen, die Ihnen auf dem Weg helfen.

Oft reicht ein Perspektivenwechsel – und die richtigen Fragen zur richtigen Zeit.

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