Das Nutzenprinzip

Ob bei der Stakeholder-Betrachtung von Unternehmen, bei Kooperationen mit NPOs oder bei der Auswahl der MitarbeiterInnen: Das Nutzenprinzip hat auch in Österreich die Oberhand gewonnen. Diese Ethikströmung des Utilitarismus bedeutet nichts anderes als dass ich Menschen nach ihrem Nutzen bewerte, als Mittel für den jeweiligen Zweck. Das Ergebnis dieser Betrachtungsweise: Instrumentalisierung pur. Wie kommen wir da raus? Ganz klar – wieder zurück zu einer Beurteilung nach dem Warum, zu einer Orientierung nach Prinzipien, d.h. einer deontologischen Betrachtungsweise. Frei nach dem Motto: Weg von der Grundfrage “Wer nützt mir und wer schadet mir?” hin zur Frage “Wer hat welche Ansprüche und Rechte?” Eigentlich ganz einfach.