Vorträge

„Kommunikationsethik bei den Feuerwehren.
Ein Spannungsfeld par excellence“

ÖBFV-Fachseminar, Jänner 2019, Wien

In ihrem Vortrag anlässlich des  ÖBFV-Fachseminars PUBLIC RELATIONS ging Gabriele Faber-Wiener zunächst auf grundsätzliche Themen wie Ethik, Werte, Vertrauen und Reputation ein, gefolgt von einer Auseinandersetzung mit dem Grund-Dilemma der PR, nämlich der Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit und der Kernfrage, wem PR-Leute verpflichtet sind. Weitere Themen waren die Machtverschiebung der Kommunikation,  vor allem vor dem Hintergrund der Digitalisierung sowie Hilfestellungen, wie vor diesem Hintergrund glaubwürdige Kommunikation erfolgen kann.

„Verantwortung in Kommunikation und Führung im Nonprofit Management“

Best Practice, Management Center Innsbruck, Mai 2018, Innsbruck

Anlässlich des Todestages einer Studentin am MCI Innsbruck, die ihre Bachelorarbeit rund um das Thema Freiwilligenarbeit geschrieben hatte, organisierte die Universität einen Vortragsabend zum Gedenken an sie, zu dem Gabriele Faber-Wiener als Vortragende eingeladen wurde. Sie präsentierte darin eine Reihe von Thesen rund um das Kernthema Verantwortung von Nonprofit Organisationen. Lesen Sie hier den gesamten Vortrag direkt auf der Website des MCI: https://www.mci.edu/phocadownload/allgemein/Veranstaltungen/Vortrag_MCI_Faber-Wiener_2018_05_11.pdf

„Revolution statt Evolution: Warum nachhaltige Innovation mehr ist als eine clevere Geschäftsstrategie“

CSR & Innovation Konferenz, IMC Fachhochschule Krems, März 2018, Krems

In ihrer Keynote anlässlich der CSR & Innovation Konferenz hinterfragte Gabriele Faber-Wiener das Konzept der „Social Innovation“ und skizzierte eine Reihe von Grundvoraussetzungen die notwendig sind, damit Unternehmen gesellschaftliche Innovationen vorantreiben können.
Zu diesem Zweck stellte sie 15 Thesen in den Raum:
1. Social Innovation heißt neu denken.
2. Social Innovation ist unbequem.
3. Social Innovation heißt Effektivität und nicht Effizienz.
4. Social Innovation führt das wieder zusammen was zusammengehört.
5. Social Innovation greift Denkmuster und Tabus an.
6. Social Innovation ist eine Haltung, aber kein Geschäftszweig.
7. Social Innovation ohne Verantwortung geht nicht.
8. Social Innovation heißt: Hierarchien abbauen.
9. Social Innovation bedeutet zuhören, zuhören, zuhören.
10. Social Innovation verlangt Freiheit im Kopf.
11. Social Innovation heißt Rückbesinnung auf seine Werte.
12. Social Innovation ist eine Chance für Österreich.
13. Social Innovation verlangt Auseinandersetzung mit der zentralen Frage:
Wofür sind Unternehmen da?
14. Social Innovation heißt: Der Mensch steht im Mittelpunkt.
15. Und doch: Unternehmen bleiben Unternehmen. Es braucht auch die anderen.

„Kommunikation in Gesundheitseinrichtungen: Im Spannungsfeld zwischen Ethik, Schweigepflicht und den Kräften der Ökonomie und Digitalisierung“

15. Internationaler Kongress der Oö. Ordensspitäler, November 2017, Linz

„WIR MÜSSEN MITEINANDER REDEN – Kommunikation im Krankenhaus“ Das war das Motto des 15. Kongresses der oberösterreichischen Ordensspitäler. Eine Reihe von ExpertInnen beleuchtete das Thema von verschiedenen Seiten – Gabriele Faber-Wiener ging auf die verschiedenen Spannungsfelder ein und zeigte auf, was die Voraussetzungen für glaubwürdige Kommunikation im Spitalsbereich sind.
Sehen Sie hier eine Aufzeichnung des gesamten Vortrags (anfangs schlechte Bildqualität): https://www.youtube.com/watch?v=4Z-RbR0vLpQ

Acht Hürden für glaubwürdige CSR-Kommunikation

CSRCOM 2017, 4. Internationale CSR-Kommunikationskonferenz, September 2017, Wien

Seven Obstacles to CSR Communication

CSR-Kommunikation ist sehr oft eine Art einsamer Insel in einem Unternehmen, getrieben von intrinsisch motivierten und engagierten Menschen, weit weg vom Ufer, d.h. dem Management und seinen Entscheidungen, umgeben von einer rauhen See an Rahmenbedingungen und Incentives, deren Strömung oft genau in die andere Richtung schwimmt. Das ist nur eine der sieben Hürden, die Gabriele Faber-Wiener in ihrem Vortrag anlässlich der internationalen CSR-Kommunikations-Konferenz, die erstmals in Wien stattfand, präsentierte.
Lesen Sie hier den gesamten Vortrag (Englisch): Vortrag_CSR COM_Conference_2017

„Lust statt Bürde: Ethik als Chance für Unternehmer und Führungskräfte“

Standortdialog, Stadtgemeinde Nürtingen, Juni 2016, Nürtingen

Ethik kann ich mir als kleines Unternehmen nicht leisten. Das war der Grundtenor und die Ausgangsposition eines Vortrags in der Nähe von Stuttgart, bei dem primär Eigentümer von kleinen und mittleren Unternehmen anwesend waren. Ziel des Vortrags war, aufzuzeigen welche Chancen und Möglichkeiten Ethik für Unternehmen schafft, kurz: was es bringt. Die Conclusio: Ethik – richtig verstanden als Prozessethik –  ist die beste Basis für eine zukunftsfähige Wirtschaft und steht nicht im Widerspruch dazu. Es setzt nur eine andere Haltung voraus.
Der Vortrag: Vortrag Faber-Wiener Ethik

Buchpräsentation „CSR und Stakeholdermanagement“

Raiffeisen Zentralbank, März 2016, Wien

Das neuMesicek_Faber-Wiener_Borschert_Buchpräsentation_RZBe Standardwerk von Reinhard Altenburger und Roman Mesicek wurde im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der RZB in Wien vorgestellt. Ein Kapitel des Buches befasst sich mit dem im Center praktizierten Ansatz des Ethik-basierten Stakeholder Engagements, das auf Peter Ulrich und der integrativen Wirtschaftsethik bzw. der Diskursethik beruht.

Anlässlich der Präsentation thematisierte Gabriele Faber-Wiener in einem Impulsstatement die Auswirkungen, Probleme und Erfahrungen rund um die verschiedenen Zugänge und Praktiken im Stakeholder Management. Ihre drei Thesen:

  1. Stakeholder können und sollen nicht gemanagt werden.
  2. Stakeholder Engagement ist kein Wohlfühlprogramm, sondern tut mitunter weh.
  3. Nur ethik-basiertes Stakeholder Engagement schafft Glaubwürdigkeit und Vertrauen.

Faber-Wiener RZB BuchpräsentationDetails zu ihren Ausführungen: Impulsstatement_Faber-Wiener_Reverse_Stakeholder_Engagement_Ethik

Mehr Informationen zum Buch „CSR und Stakeholdermanagement“: Buch „CSR und Stakeholder Management“, Springer, 2016

„Stakeholder Engagement Solutions – Less Risk, More Fun, Better Business“

PRVA PRofi-Treff, November 2015, Wien

Oft ist der Karren so richtig verfahren: Proteste von Anrainern, Gegner auf vielen Ebenen durchkreuzen Pläne und Projekte. Notwendige Genehmigungen werden blockiert. Ein Ausweg ist nicht in Sicht.

John Aston, astoneco, ist auf genau diese Situationen spezialisiert. Sein Zugang: Stakeholder Engagement. Damit ist es ihm im letzten Jahrzehnt gelungen, Probleme von international tätigen Unternehmen im Zusammenhang mit ihren Stakeholdern zu lösen. Sein Ansatz unterscheidet sich deutlich vom herkömmlich angewandten Stakeholder Management – sowohl in der Haltung, als auch in der Umsetzung. Das Center for Responsible Management bringt gemeinsam mit John Aston genau diesen Zugang nach Österreich – als Lösungsstrategien und durch gemeinsame Trainingsprogramme.

Was erfolgreiches Stakeholder Engagement für alle Beteiligten bringen kann und warum dieser Zugang aus Krisen hilft bzw. diese gar nicht erst entstehen lässt, skizzieren John Aston und Gabriele Faber-Wiener beim PRofi Treff des PRVA.

CSR COM – Internationale Konferenz für CSR-Kommunikation in Ljubljana,

September 2015, Ljubljana

Alle zwei Jahre treffen sich Experten aus aller Welt, die sich mit der Thematik der Kommunikation rund um Corporate Social Responsibility beschäftigen. Im September 2015 wurde diese Konferenz in der Burg von Ljubljana abgehalten. CSR COM Konferenz Ljubljana 2015

Im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen standen Themen wie Unternehmensethik, Stakeholder-Beziehungen und Vertrauen. Gabriele Faber-Wiener hielt einen Vortrag über die Glaubwürdigkeit von Unternehmen, und wie man diese erreichen und entsprechend managen kann.

Details zum Vortrag: Credibility_Faber-Wiener_2015_final

Ausbildungsseminar: Theoretische und praktische Probleme verantwortlichen Managements

1.5. – 3.5. und 29.5. – 31.5.2015

Seminar Mensch, Organisation, Verantwortung KremsDie Donau Universität Krems, das Center for Responsible Management und die Academia Philosophia veranstalten ein 6-tägiges Ausbildungsseminar zum Thema „Theoretische und praktische Probleme verantwortlichen Managements“ in einen Mix aus Theorie, Diskurs und Übungen sowie Praxissimulationen.
Zielgruppe: ManagerInnen von Unternehmen und Organisationen, Führungskräfte, TrainerInnen, Coaches.
Termine: 1.5. – 3.5. 2015 sowie 29.5. – 31.5.2015
Das Seminar befähigt Sie, ethische Dilemmata und Herausforderungen im Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit im Management zu erfassen, einzuordnen und einer Lösung zuzuführen.
Sie erhalten einen Überblick über Ansätze im Bereich von Ethik-, Verantwortungs- und Wertemanagement und werden befähigt, diese in Ihrer eigenen Praxis, sowohl für Strategie als auch Dilemma-Situationen anzuwenden und umzusetzen. Darüber hinaus erlernen Sie Grundprobleme aus philosophischer Sicht zu identifizieren und zu verstehen.

Folder zum Download: Sondermodul_Ethik_Krems
Weitere Details und Anmeldung:
http://www.donau-uni.ac.at/de/studium/soziales-seminar/index.php

Gabriele Faber-Wiener bei der 6. internationalen CSR-Konferenz in Berlin

Session: CSR, Reputation and Communication, Oktober 2014, Berlin

IMG_0269Unter der Gesprächsleitung von Elaine Cohen, Beyond Business, diskutierte Gabriele Faber-Wiener mit Bernd Buschhausen von Edelman, Leslie Gaines-Ross von Weber Shandwick, Mette Morsing von der Copenhagen Business School und Bernd Schwager von Robert Bosch wie man im Zeitalter von Massenkommunikaiton seine „CSR-Message“ an den Mann bzw. die Frau bringt, Glaubwürdigkeit in der CSR-Kommunikation, die Notwendigkeit von Transparenz und die richtigen Kommunikationstools von CSR-Kommunikation.

Deutsches CSR-Forum 2014

Mai 2014, Ludwigsburg

VORTRAGSTITEL: VERANTWORTUNG HEISST ANTWORT GEBEN – WARUM GLAUBWÜRDIGE KOMMUNIKATION OHNE BUSINESS ETHIK NICHT FUNKTIONIERT

Die Annahme dabei: CSR verlangt eine andere Grundhaltung – und eine andere Kommunikation. Es reicht nicht mehr, Positiv-PR oder Reputationsmanagement zu betreiben. Statt dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“ heißt es vielmehr „Tue das Richtige und überzeuge“ – und das setzt angewandte Business Ethik voraus. Was dafür notwendig ist, wie es funktioniert und wie echte Glaubwürdigkeit erlangt werden kann, ist Gegenstand dieses Vortrags von Gabriele Faber-Wiener, Kommunikations- und Management-Expertin und Autorin des soeben erschienenen Buches „Responsible Communication – Wie Sie von PR und CSR-Kommunikation zu echtem Verantwortungsmanagement kommen.“

Mehr Infos: http://www.csrforum.eu/

14. Jänner 2014: Podiumsdiskussion in Tirol rund um Ethik und CSR

Was genau ist CSR? Was hat es mit der Ethik auf sich? Wie kann man unterscheiden, ob ein Unternehmen tatsächlich eine verantwortungsvolle Haltung einnimmt oder sich nur dem Etikett der gesellschaftlichen Verantwortung bedient? Zur Beantwortung und Diskussion dieser Fragen lud der PRVA Tirol am 14. Jänner zu einer Podiumsdiskussion in Innsbruck.Vortragende am Podium waren Gabriele Faber-Wiener und der BMW-Kommunikationschef Peter Weixelbaumer.

prva_Tirol_14-01-14_Foto16Die Diskussion auf der Bühne und im Publikum ging dann rasch ans Eingemachte: Welche Unternehmen meinen es  wirklich ernst mit der Verantwortung? Was ist die Rolle der Zivilgesellschaft dabei? Gibt es überhaupt noch kritische Korrektive? Und was sind die Sachzwänge, die hier herrschen? Wieviel Scheinheiligkeit ist dabei, wenn es um Verantwortung geht?

Die Aufzeichnung der Veranstaltung inklusive Publikumsdiskussion finden Sie hier: Aufnahme_Veranstaltung_14.01.2014  (Achtung: keine Radio-Aufzeichnung, daher eingeschränkte Tonqualität)

22. Oktober 2013: Handelskolloquium 2013 unter der Gesprächsleitung von Gabriele Faber-Wiener

Die Umwelt schonen, soziale Verantwortung übernehmen, Image und Vertrauen stärken und dabei Kosten sparen: Nachhaltigkeit steht in vielen Handelsunternehmen schon lange auf der Agenda. Doch welche Sortimente sind wirklich nachhaltig? Wie kann der Handel über das nachhaltige Produkt hinaus seine Filialen, Logistikketten und HR-Konzepte verantwortungsvoll gestalten? Und wie lautet das Erfolgsrezept für glaubwürdige Nachhaltigkeitsprojekte und Marken? Diese und weitere Fragen werden Top-Experten aus Forschung und Handel mit Vorträgen, Diskussionen und Best-Practice-Beispielen beleuchten.

Unter den SprecherInnen:
Götz WERNER, Gründer und Aufsichtsrat, dm-drogerie markt GmbH & Co KG, Karlsruhe (Keynote)
Toni HUBMANN, Geschäftsführer, Toni`s Handels GmbH, Knittelfeld
 Igor MATIC, Mitglied der Unternehmensleitung, Peek & Cloppenburg KG, Wien
Elisabeth SCHINZEL, Leitung Sozial faire Beschaffung Südwind/Clean Clothes Kampagne, Südwind Agentur GesmbH, Wien
Ursula SCHNEIDER, Geschäftsführerin, pos architekten ZT-KG, Wien
Reinhard UHRIG, Geschäftsführer, Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000, Wien

Moderation und Gesprächsführung: Gabriele FABER-WIENER, Gründerin und Partner, Center for Responsible Management, Wien

Erfolgreiche Buchpräsentation

Am 30. September fand die Buchpräsentation von „Reponsible Communication“ statt. Über 65 Interessierte aus allen Bereichen der Gesellschaft – NGOs, Unternehmen, Berater, Wissenschaft – kamen zur Veranstaltung, die gemeinsam vom Center for Responsible Management in Kooperation mit respACT  im Reitersaal der Oesterreichischen Kontrollbank stattfand.

Buchpräsentation Responsible Communication Nach der Buchpräsentation durch die Autorin diskutierten Michaela Huber, Senior Vice President Corporate Communications & Sustainability, OMV Aktiengesellschaft, Hannes Roither, Konzernsprecher, Leitung Unternehmenskommunikation und Investor Relations bei Palfinger gemeinsam mit Barbara Coudenhove-Kalergi und dem Publikum über ihre Erfahrungen und Learnings im Umgang mit der Kommunikation von Verantwortungsthemen.

>> Link zu Nachlese der VeranstaltungBuchpräsentation Responsible Communication

 

Alpbacher Wirtschaftsgespräche 2013

Center for Responsible Management leitet den Arbeitskreis „Vom ideellen und materiellen Unternehmenswert“

Wer definiert die ideellen Werte eines Unternehmens und wie können diese in Geschäftsprozesse integriert werden? Und: müssen sich Werte rechnen?
Wir diskutieren mit anderen Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft über die Bedeutung von Ethik und Werten für Unternehmen und wie Werte gemanagt werden können.

28. August 2013, 14.30 Uhr

Werte und Wertemanagement - eine hochrangige Diskussion in Alpbach unter der Leitung des Center for Responsible Management

Werte und Wertemanagement – eine hochrangige Diskussion in Alpbach unter der Leitung des Center for Responsible Management

>> Link zum Programm der Wirtschaftsgespräch Forum Alpbach 2013.

>> Link zum Nachbericht der Veranstaltung

Der Arbeitskreis wird von respACT – austrian business council for sustainable development unterstützt.

 

 

 

Philosophie im Kino: Kultfilm und spannender Publikums-Diskurs

Wirtschaftsethik-Diskussion – ohne erhobenen Zeigefinger

Rausholen was geht“, „Moral kann mörderisch werden“, „Wer bestimmt eigentlich was richtig und moralisch ist?“, „Kann man zuviel Geld haben?“ Das waren nur einige der Fragen, über die am Montag, den 27. Mai im Stadtkino Wien diskutiert wurde.

Barbara Coudenhove Martin Booms

Der Anlass: Der 2. Teil der vom Center for Responsible Management gemeinsam mit der Bonner Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur (ask) initiierten Kinoreihe „Philosophie im Kino“. Diesmal stand der Themenkomplex Wohlstand, Glück und Reichtum im Mittelpunkt.

 

Anhand des deutschen Kultfilms „Die fetten Jahre sind vorbei“ diskutierte das Publikum auf höchstem Niveau über die Fragen, die im Film aufgeworfen wurden.

Ernst Gehmacher Clemens Coudenhove-Kalergi Gabriele Faber-Wiener

Unter den Diskutanten im Publikum waren u.a. der langjährige Geschäftsführer des IFES-Instituts, Ernst Gehmacher, Dr. Gustav Harmer, Ex-Chef der Ottakringer Brauerei sowie die Journalistin Barbara Coudenhove-Kalergi, die mit ihrem Buch „Zuhause ist überall“ derzeit auf den Bestsellerlisten des Landes steht

Erfolgreicher Kick-off des Center for Responsible Management

YELLA – Wie wirklich ist die Wirtschaft? Über den Traum des Kapitalismus

Das Center for Responsible Management ist am 26. September mit der Kinoreihe „Philosophie im Kino“ erfolgreich gestartet. Über 60 Besucher folgten der Einladung von Gabriele Faber-Wiener und Barbara Coudenhove-Kalergi ins Stadtkino Wien zu einer Wirtschaftsethik-Diskussion ohne erhobenen Zeigefinger. Anhand des mit dem silbernen Bären ausgezeichneten Films YELLA von Christan Petzold diskutierte der Philosoph und Ethiker Martin Booms von der Akademie für Sozialethik und öffentliche Kultur mit dem Publikum den Traum des Kapitalismus und Menschen zwischen Liebe, Verzweiflung, Gier und Ohnmacht.

„Der Antrieb des Kapitalismus nach der These von Max Weber, Soziologe und Sozialökonom, war nicht Gier, sondern eine religiöse Motivation,“ erklärte Martin Booms bei seiner kurzen Einführung zum Entstehen des Kapitalismus. „Heute ist der Zweck oder der Sinn Profite zu machen von der ursprünglichen Motivation eines guten Lebens von Gottes Gnade entkoppelt. Weber warnte schon vor 100 Jahren vor der Abwärtsspirale, die diese Entkoppelung mit sich bringen würde.“ Heute sehen wir die Folgen ganz deutlich – etwa in der Abkoppelung der Finanz- durch die Realwirtschaft.

Diese Entwicklungen machen Ethik – als das Fragen nach der Maßgabe des Handelns – gerade in der Wirtschaft wichtig. Werden Fragen wie „Was ist richtig, was ist falsch“ oder „Wie soll ich mein Geschäft machen“ im Geschäftsalltag nicht gestellt, kann es zu keiner Verbesserung des Systems kommen. Dabei ist „Moral der größte Feind der Ethik“, so Booms, denn Ethik bedeutet auch das kritische Hinterfragen der bestehenden Moral und deren Normen.

Mit der Reihe Philosophie im Kino will das Center for Responsible Management ein Bewusstsein für die Bedeutung von Ethik im Alltag – dem privaten wie dem beruflichen – schaffen. Gemeinsam mit  Martin Booms sind weitere Veranstaltungen aus der Reihe geplant.

 

Die Kinoreihe ‚Philosophie im Kino‘ bringt auf unterhaltsame und anregende Weise Ethik in den Alltag. Nach einer thematischen Einführung durch den Wirtschaftsethiker Martin Booms und einem Spielfilm diskutiert und philosophiert das Publikum – etwa über den Traum Kapitalismus. Nach Deutschland und der Schweiz startet ‚Philosophie im Kino‘ nun auch in Österreich – eine Veranstaltung des Center for Responsible Management und der Akademie für Sozialethik und öffentliche Kultur ask.

Veranstalter

Center for Responsible Management
Akademie für Sozialethik und öffentliche Kultur ask www.akademie-ask.de

Kooperationspartner

Stadtkino Wien www.stadtkinowien.at