Publikationen

CSR und Stakeholder-Management Coudenhove-Kalergi, B./Faber-Wiener, G. (2016): „Reverse Stakeholder Engagement – Ethik-basiert statt machtorientiert“, in Altenburger/Mesicek (Hrsg.): „CSR und Stakeholdermanagement, Strategische Herausforderungen und Chancen der Stakeholdereinbindung“, Springer Verlag, pp 71ff

Stakeholder Engagement wird wichtiger, nicht zuletzt aufgrund der Entwicklungen in Kommunikation und Reporting. Social Media und GRI G4 zwingen zu echtem Involvement. Gleichzeitig wird in der derzeitigen Praxis vorwiegend machtorientiertes oder opportunistisches Stakeholder Management betrieben. Dies kann zu Zynismus, Misstrauen und Widerstand führen.

Kapitel_Ethik-Basiertes Stakeholder Engagement"Der vorliegende Artikel bringt eine kurze Analyse der derzeitigen Stakeholder Management-Ansätze und deren Kommunikation, befasst sich mit den Auswirkungen und den damit verbundenen kritischen Fragen und plädiert letztlich für den normativ-kritischen Ansatz von Peter Ulrich (Ulrich 1998). Dieser Ansatz basiert auf der Annahme, dass alle Stakeholder gleich berücksichtigenswert sind. D.h. es geht um Rechte – um „Stakes“ – und weniger darum, welchen Nutzen der jeweilige Stakeholder dem Unternehmen bietet. Gelingt dieser Ansatz, wird ein Unternehmen und seine CSR-Aktivitäten von den Stakeholdern intrinsisch motiviert wahrgenommen und sein Anliegen dementsprechend als ernsthaft und integer gewertet.

Der Artikel zeigt auf, wie ethisch basiertes Stakeholder Management umgesetzt werden kann, worauf dabei zu achten ist und was im Unternehmen geändert werden muss, um bei Stakeholdern glaubwürdig und damit legitimiert zu sein.

Coudenhove-Kalergi, B. (2015):

„Ethikbasiertes Risikomanagement – Der Stakeholder Approach als Erfolgsfaktor für Investitionen in Emerging Markets“.

CSR Springer 2015In Schneider / Schmidpeter (Hrsg.): „Corporate Social Responsibility“ 2. Auflage, Springer-Verlag, pp  1089-1103.

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Faber-Wiener, G. (2013):
„Responsible Commmunication – Wie Sie von PR und CSR-Kommunikation zu echtem VerantwortungsResponsible Communication GFW Buchcover u1management kommen“.

>> Detailinfos und Bestell-Link
>> Product Flyer Springer-Verlag

Gabriele Faber-Wiener setzt sich in ihrem Buch mit den Voraussetzungen für glaubwürdige Kommunikation auseinander, untersucht die Praxis der PR und CSR-Kommunikation auf ihre Glaubwürdigkeit hin und entwickelt ein neues Konzept, das die Verantwortung der Kommunikatoren ausdehnt: weg von einer zumeist eindimensionalen Positiv- Kommunikation, hin zum offenen und selbstkritischen Diskurs mit allen Stakeholdern. Responsible Communication heißt: Sie handeln und kommunizieren: ausgewogen – selbstkritisch – ethik-basiert – dialogisch. Nur dann ist Glaubwürdigkeit gewährleistet – frei nach der Devise „Verantwortung heißt Antwort geben“.

Buch Corporate Social ResponsibilityFaber-Wiener, G. (2012):
„CSR und Kommunikation – Praktische Zugänge“.
In Schneider / Schmidpeter (Hrsg.): „Corporate Social Responsibility“, Springer-Verlag, pp  482 – 499
http://www.springer.com/


Buch Stanford Teaching Case

Coudenhove-Kalergi, B. (2012):
Case Studies „EVN in Bulgaria (B)* – Engaging the Roma Community“ and

„EVN in Bulgaria (C)* – Making it Work“

Stanford Pacs, Center on Philantrophy and Civil Society, Stanford University

http://pacscenter.stanford.edu/scholars/casestudies

 

 

Ethical-Reporting-BCK-2013Coudenhove-Kalergi, B. (2013): Slides „Ethical Reporting“

Ausschnitt aus dem Vortrag „Responsible Communication & Ethical Reporting“ beim PRofi Treff am 3. Okt. 2013 über die Entwicklungen im Nachhaltigkeits-Reporting und die Rolle der Ethik dabei

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Faber-Wiener, G. (2013): „From Reputation Management to Credibility Management“

Article presented at International CSR Communication Conference, Aarhus, August 2013 (engl.)

Credibility is the precondition of any communication effect. It is the basis of trust – and the basis for reputation, which today presents the highest intangible value of a company. But what makes a company credible? How should it act, how should it communicate in order to be credible and trustworthy? And – is the present approach of reputation management adequate and sufficient to increase credibility, especially in CSR Communication? These are the key questions raised.

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Faber-Wiener, G. (2011): „Creating Shared Value – Critical remarks from a European perspective“

Neun Gründe warum das Shared Value-Konzept von Michael Porter und Mark Kramer vielleicht doch nicht das Gelbe vom Ei ist ( Argumentationspapier, engl.)

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